Die Spiele
der letzten 14 Tage
Herren Landesliga:

Westliga:


Herren Landeseliga

Pl. Team Sp. S N Körbe P
1 SVO IBK 10 9 1
+442
19
2 TI IBK 10 9 1
+141
19
3 USI Bulls 10 5 5
+88
15
4 TU Schwaz 10 5 5
-91
14
5 Fulpmes 10 2 8
-291
12
6 SVO Juniors 10 0 10
-289
10
WL 
HLL - Sensation vor Augen - unereichtZURÜCK

HLL - Silverminers unterliegen nach Halbzeitführung den Feldkrich Baskets

Das Augenmerk wurde bei den Silverminers längst auf das Spiel gegen die SVO Juniors am 07.02. (20:00 Uhr Osthalle Schwaz) gelegt. Da geht es im direkten Duell wohl um die endgültige Qualifikation für das Play Off. Das Spiel am gestrigen Samstag, 31.01. gegen die Feldkirch Baskets sollte ganz ohne Druck als Eingewöhnung an die größere Osthalle gespielt werden. Doch es kam anderst, denn beide Teams benötigten eine ganze Halbzeit um sich wieder an die Favoritenrollen(verteilung) zu gewöhnen. Leider geschah das aber doch, denn zur Pause führten die Miners mit 31:29, am Ende gewannen aber die Vorarlberger mit 61:76.

Immerwieder kehren die Silverminers auch in der Landesliga an die kurzzeitige Heimstätte in der 2. BL, in die Schwazer Osthalle zurück. Diesmal auch zwei ehemalige Miners im Dress des Gegners. Hubert Dünser und Michi Ritter sind wieder in die alte Heimat zurück gekehrt und verstärken nun die Feldkirch Baskets, den haushohen Favoriten in diesem Spiel. Eigentlich. Doch plötzlich kam es anderst. Die einen - die Vorarlberger - waren tags zuvor noch mit nur sechs Mann in Zell am See erfolgreich und spürten wohl noch dieses Spiel und die "Reisestrapazen". Die anderen - die Tiroler - konnten dem teils eigenen Maturaball am Vortag nicht widerstehen. Es schien aber, dass sie davon eher Freude und eine gesunde Portion Gleichgültigkeit als Müdigkeit mitbrachten. Die Silverminers spielten in der ersten Hälfte munter auf, während die Baskets träge, unkonzentriert und ein bisschen müde wirkten und nicht so richtig ins Spiel fanden. So gelang es den Miners in der achten Minute erstmals in Führung zu gehen.
Von da an wechselte bis zum Ende der ersten Halbzeit die Führung nicht weniger als zehn mal und die - leicht abzählbaren, aber dankenswerter Weise vorhandenen - Besucher sahen ein abwechslungsreiches Spiel. Die Miners unter Führung von Spielercoach Bernhard "Faxe" Kaufmann konnten schliesslich mit einer 31:29 Führung in die Kabine gehen.

Dort schien zwar die Ansprache noch gewirkt zu haben doch im Laufe des dritten Viertels schien das aufkeimende Bewusstsein dieses Spiel gewinnen zu können der Schwazer Gelassenheit wohl ein Schnäppchen geschlagen zu haben - oder/und den Feldkirchern fiel plötzlich wieder ein, dass sie als vierter (mit bereits einem Sieg mehr als der Dritte) der Tabelle eigentlich der Favorit in diesem Spiel sind.
Die Schwazer konnten zu Beginn des Viertels noch auf 36:31 erhöhen und bis zur achten Minute eine knappe Führung halten,
doch dann schien der Faden gerissen zu sein. Binnen nur weniger Sekunden liesen die Miners sechs Punkte aus Freiwürfen zu. Nach diesem Turnaround multiplizierten sich leichte Fehler, hastige und nervöse Aktionen die sich seit der Pause einschlichen und (noch) mehr Fouls der Miners stärkten die Gäste. Diese bestachen durch eine hervorragende Freiwurfquote und brachten Klaus Rosenberger immer besser ins Spiel, der am Ende mit 31 Punkten, davon 19 in der zweiten Hälfte, und 9/10 Freiwürfen zum Match Winner avancierte.

Generell mussten sich die Schwazer immer mehr mit Fouls behelfen und liesen mit derer 24 insgesamt 22 Punkte aus 27 Freiwürfen für die Vorarlberger zu. Auch wenn 5 Punkte davon auf die letzte Minute gehen, in der sich die Miners nochmals mit taktischen Fouls an die letzte Hoffnung klammerten, spricht diese Statistik gegenüber den 3(!) Punkten aus zehn Freiwürfen der Miners doch klare Bände!

Am Ende der Partie schienen beide Mannschaften nicht glücklich. Die einen, weil sie "schon wieder" nur "unnötig knapp gewonnen haben und nicht unser Spiel gespielt haben" wie es Ex-Miner Michi Ritter ausdrückte, die anderen weil sie die greifbar scheinende Sensation nicht in die Hände bekamen. Von aussen betrachtet sollten beide Teams aber frohen Mutes nach vorne Blicken. Für die einen bleibt es ein weiterer Sieg und wichtige Punkte in Richtung Final Four der Westliga und für die anderen sollte vor allem die erste Halbzeit Hoffnung und Selbstvertrauen für das nächste so wichtige Spiel gebracht haben.


Scorer:

TU Silverminers Schwaz
Feldkirch Baskets

Adem Arslan, 16
Dalibor Zdravkovic 13 (1 3er)
Bernhard Kaufmann 13 (1/4Fw)
Thomas Pircher 7
Mateja Gajic 5 (1 3er)
Nemanja Gajic 5
Manuel Turri 2
Yakup Alici, Ibo Durmuscelebi
Klaus Rosenberger 31 (9/10 Fw)
Martin Strah 12 (2 3er, 4/4 Fw)
Ambros Morscher 11 (2/2 Fw)
Michael Ritter 9 (5/6 Fw)
Hubert Dünser 7 (1 3er, 2/2 Fw)
Christian Möbius 4 (0/2 Fw)
Klemens Wäger 2






geschrieben am 01.02.15 von Michi


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